Inklusionsunternehmen leisten täglich doppelte Arbeit: Sie produzieren Qualität und schaffen gleichzeitig Beschäftigung für Menschen mit Behinderung. Beides zusammen verdient Sichtbarkeit - nicht nur als soziales Signal, sondern auch als wirtschaftliche Botschaft.
Ein professioneller Imagefilm bietet Inklusionsunternehmen die Möglichkeit, beide Aspekte gleichzeitig überzeugend zu kommunizieren: die handwerkliche oder industrielle Kompetenz des Unternehmens und die menschliche Geschichte dahinter. Wer beides sieht, versteht, warum eine Zusammenarbeit sinnvoll ist, und was sie bedeutet.
Was ist ein Inklusionsunternehmen?
Inklusionsunternehmen (früher: Integrationsfirmen) sind Wirtschaftsunternehmen, die sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Menschen mit schweren Behinderungen schaffen. Im Unterschied zu Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) sind sie vollständig im regulären Wirtschaftsmarkt tätig und konkurrieren mit anderen Unternehmen um Aufträge.
Sie erbringen Leistungen in sehr unterschiedlichen Bereichen:
- Bürodienstleistungen und Verwaltungsunterstützung
- Produktion und Fertigung (Montage, Verpackung, Konfektionierung)
- Gastronomie, Catering und Haushaltsdienstleistungen
- IT-Dienstleistungen, Grünflächenpflege, Reinigung
Ein professioneller Imagefilm macht deutlich, dass hinter "Inklusionsbetrieb" keine Almosen, sondern echte Wirtschaftsleistung steht.
Video Marketing 2026: Was Studien sagen
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Quelle: Wyzowl State of Video Marketing Report 2026
Warum ein Imagefilm für Inklusionsunternehmen wichtig ist
Inklusionsunternehmen kämpfen gegen zwei Vorurteile gleichzeitig: zum einen die Annahme, dass ihre Leistungen minderwertig seien, zum anderen das Mitleidsmotiv, das potenzielle Auftraggeber in eine Art Pflichtgefühl versetzt, statt in eine echte Geschäftsbeziehung.
Ein guter Imagefilm räumt beide Vorurteile aus dem Weg:
- Er zeigt professionelle Arbeitsprozesse, Qualitätsbewusstsein und kompetente Mitarbeitende
- Er positioniert die Zusammenarbeit als wirtschaftlich sinnvoll, nicht als karitatives Engagement
- Er zeigt Menschen mit Würde - Mitarbeitende, nicht Betroffene
Das Ergebnis: Auftraggeber wählen das Inklusionsunternehmen aus Überzeugung, nicht aus Pflichtgefühl. Das ist die stabile Grundlage für langfristige Geschäftsbeziehungen.
Was ein Inklusionsunternehmen-Imagefilm zeigen sollte
Die Leistungen und Produkte des Unternehmens
Was genau bietet das Unternehmen an? Welche Qualitätsstandards werden erfüllt? Welche Referenzkunden gibt es? Der Imagefilm sollte klar machen, dass das Unternehmen kompetent und professionell ist - und dass die inklusive Beschäftigung die Qualität nicht einschränkt, sondern oft bereichert.
Die Menschen hinter dem Unternehmen
Kurze, echte Einblicke in den Arbeitsalltag zeigen, wer hier arbeitet und mit welcher Haltung. Nicht als Heldengeschichten, sondern als normale Berufsporträts: Menschen, die ihren Job machen und sich dabei wohlfühlen.
Das Konzept der Inklusion
Ein kurzer Abschnitt erklärt, was ein Inklusionsunternehmen ist und welche gesetzlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen dahinter stehen. Das ist besonders für Auftraggeber wichtig, die vielleicht zum ersten Mal mit einem Inklusionsbetrieb zusammenarbeiten.
Der wirtschaftliche Mehrwert für Auftraggeber
Unternehmen, die Aufträge an Inklusionsbetriebe vergeben, können unter bestimmten Voraussetzungen ihre Pflichtquote nach SGB IX erfüllen und erhalten steuerliche Vorteile. Das ist ein konkretes Argument, das im Video angesprochen werden kann.
Ton und Haltung: Stärken statt Mitleid
Die wichtigste Entscheidung bei der Produktion eines Imagefilms für ein Inklusionsunternehmen ist die Grundhaltung. Es gibt zwei Möglichkeiten:
Mitleidsmotiv (falsch)
Emotionale Musik, schwere Geschichten, Botschaft: "Bitte helfen Sie diesen Menschen, indem Sie uns beauftragen." Dieses Motiv ist in der Praxis wenig wirksam für nachhaltige Geschäftsbeziehungen und kann als herablassend wahrgenommen werden.
Stärken-Motiv (richtig)
Professionelle Darstellung, echte Menschen bei der Arbeit, Botschaft: "Wir sind ein kompetentes Unternehmen, das zufällig auch gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Beauftragt werden wir, weil wir gut sind." Dieses Motiv schafft echtes Vertrauen und gleichwertige Geschäftsbeziehungen.
Der Unterschied liegt oft in Details: Kamerawinkel (Augenhöhe statt von oben), Sprache (aktiv und selbstbewusst statt passiv und dankbar), Musik (zuversichtlich statt melancholisch).
Zielgruppen des Imagefilms
Potenzielle Auftraggeber aus der Wirtschaft
Unternehmen, die nach geeigneten Dienstleistern suchen und gleichzeitig ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden möchten. Für diese Gruppe sind Qualitätsnachweis, Zuverlässigkeit und wirtschaftliche Argumente entscheidend.
Öffentliche Auftraggeber und Kommunen
Kommunen und Behörden haben oft explizite Vorgaben, bei der Auftragsvergabe soziale Aspekte zu berücksichtigen. Ein professioneller Imagefilm unterstützt die Angebotsunterlagen für öffentliche Ausschreibungen.
Spender und Förderer
Stiftungen, Berufsgenossenschaften und Sozialverbände, die Inklusionsunternehmen finanziell unterstützen. Für diese Zielgruppe ist die soziale Wirkung relevanter als die wirtschaftliche Leistung.
Potenzielle Mitarbeitende
Menschen mit Behinderung, die einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz suchen, und ihre Unterstützer. Der Imagefilm zeigt, wie es ist, in diesem Unternehmen zu arbeiten.
Wo der Imagefilm eingesetzt wird
- Website: Auf der Startseite oder der "Über uns"-Seite als wichtigster digitaler Erstkontakt
- Ausschreibungsunterlagen: Als Beilage zu Angeboten für öffentliche und private Auftraggeber
- Messen und Netzwerke: Bei Unternehmerkontakten und Netzwerkveranstaltungen
- Social Media: LinkedIn für B2B-Auftraggeber, Facebook für lokale Gemeinschaft
- Fördermittelanträge: Als Beilage zu Antragsunterlagen für Förderprogramme
Imagefilm und Förderanträge
Viele Inklusionsunternehmen können Produktionskosten für Imagefilme über Förderprogramme finanzieren:
- Aktion Mensch und ähnliche Stiftungen fördern Öffentlichkeitsarbeit für inklusive Unternehmen
- BMAS-Programme zur Förderung von Inklusionsbetrieben können Marketing-Maßnahmen einschließen
- Kommunale Förderprogramme variieren je nach Bundesland und Gemeinde
Sprechen Sie mit Ihrer zuständigen Inklusionsbeauftragten oder dem Integrationsamt über die Fördermöglichkeiten in Ihrer Region, bevor Sie das Budget für eine Video-Produktion planen.
Häufige Fragen zum Imagefilm für Inklusionsunternehmen
Die optimale Länge liegt zwischen 90 Sekunden und 3 Minuten. Kürzere Videos für Social Media und Online-Einsatz, längere für Präsentationen und Förderanträge. Wichtig ist, dass das Video die Balance zwischen professioneller Unternehmensdarstellung und authentischer Einblicken in Menschen und Arbeitsalltag hält.
Ja, unbedingt. Jede Person, die im Video zu sehen ist, muss schriftlich eingewilligt haben. Das gilt auch für Mitarbeitende mit Behinderung. Stellen Sie sicher, dass die Einwilligung freiwillig und informiert erfolgt, und erklären Sie deutlich, wo und wie das Video eingesetzt wird.
Bei 3DStory kostet ein professioneller Imagefilm 3.900 EUR netto als Festpreis. Darin enthalten sind Konzept, Produktion, Sprecher, Musik und alle Nutzungsrechte. Lieferung in 7 Werktagen. Bitte erkundigen Sie sich vorab nach Fördermöglichkeiten für Inklusionsunternehmen in Ihrer Region.
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