Viele Unternehmen, die zum ersten Mal ein Video in Auftrag geben, stellen sich dieselben Fragen: Wie läuft eine Videoproduktion eigentlich ab? Was passiert wann? Wann muss ich was liefern? Und wie lange dauert das alles?
Dieser Artikel gibt Ihnen einen vollständigen Überblick über den Videoproduktion Ablauf bei 3DStory - von der ersten Anfrage bis zur fertigen Videodatei in Ihrem Postfach. Wir produzieren Erklärvideos, Werbevideos, Produktvideos und Imagefilme in 7 Werktagen zum Festpreis von 3.900 EUR.
Überblick: 7 Werktage von Briefing bis Lieferung
Die meisten Videoproduktionen dauern 4 bis 8 Wochen. Bei 3DStory haben wir den Prozess so optimiert, dass wir ein vollständiges professionelles Video in 7 Werktagen liefern. Das gelingt, weil wir klar definierte Phasen haben, reibungslose Feedbackprozesse und weil wir wissen, welche Informationen wir wann von Ihnen benötigen.
| Tag | Phase | Ergebnis |
|---|---|---|
| Tag 1 | Briefing und Konzept | Konzeptdokument, Zielgruppenanalyse |
| Tag 2 | Skript und Storyboard | Fertiges Skript, Storyboard-Entwurf |
| Tag 3-4 | Design und Animatic | Stilframes, bewegtes Animatic |
| Tag 5-6 | Animation und Rendering | Fertige 3D-Animation |
| Tag 7 | Sound, Sprecher, Finalisierung | Fertiges Video in allen Exportformaten |
Dieser Zeitplan setzt voraus, dass Ihr Feedback in den Feedbackrunden innerhalb von 24 Stunden eingeht. Wenn das nicht möglich ist, verlängert sich die Produktionszeit entsprechend - aber das liegt dann nicht an uns.
Phase 1: Briefing und Konzept (Tag 1)
Jede Videoproduktion beginnt mit einem strukturierten Briefing. Das ist die wichtigste Phase des gesamten Prozesses, denn alles, was danach kommt, baut auf den Informationen auf, die Sie uns hier geben.
Was im Briefing abgefragt wird
- Zielgruppe: Wer schaut das Video? Welche Vorkenntnisse hat diese Person? Was ist ihr größtes Problem?
- Ziel des Videos: Was soll die Zuschauerin oder der Zuschauer nach dem Video tun? (Anfrage senden, mehr erfahren, kaufen?)
- Kernbotschaft: Was ist der eine Satz, den jeder nach dem Video kennen soll?
- Ton und Stil: Seriös und sachlich, modern und dynamisch, warm und nahbar?
- Konkurrenz und Differenzierung: Was macht Sie besser als Mitbewerber?
- Technische Anforderungen: Länge, Format, Plattform (Website, LinkedIn, YouTube)?
Auf Basis dieser Informationen entwickeln wir ein Konzeptdokument, das den roten Faden für das gesamte Video definiert. Dieses Dokument bekommen Sie zur Freigabe, bevor wir weiterarbeiten.
Was ein gutes Briefing ausmacht
Ein gutes Briefing ist konkret und ehrlich. Sagen Sie uns, was Sie nicht mögen, was in der Vergangenheit nicht funktioniert hat und welche Erwartungen Sie haben. Je genauer Ihr Briefing, desto weniger Feedbackrunden brauchen wir.
Einen detaillierten Leitfaden für Ihr Video-Briefing finden Sie in unserem Artikel: Video Briefing erstellen.
Phase 2: Skript und Storyboard (Tag 2)
Das Skript ist das Herzstück jedes Videos. Es bestimmt Struktur, Tempo und Überzeugungskraft. Ein schwaches Skript kann nicht durch gute Animation gerettet werden. Deshalb investieren wir viel Sorgfalt in diese Phase.
Wie wir das Skript entwickeln
Unser Skript folgt einer bewährten Dramaturgie: Einstieg mit einem Problem oder einer Frage, die die Zielgruppe kennt. Dann die Lösung - Ihr Angebot. Dann der Beweis - warum es funktioniert. Dann der klare Aufruf zum Handeln.
Ein 60-Sekunden-Video hat etwa 120 bis 150 Wörter gesprochen. Jedes Wort muss sitzen. Wir schreiben das Skript so, dass es sich natürlich anhört - nicht wie ein Werbetext, der vorgelesen wird.
Das Storyboard: visuelle Planung
Parallel zum Skript entsteht das Storyboard. Es zeigt Bild für Bild, was im Video zu sehen sein wird: Kamerawinkel, Bewegungen, Einblendungen, Übergänge. Das Storyboard ist kein fertiges Kunstwerk, sondern eine Planungsunterlage.
Sie erhalten Skript und Storyboard zur Freigabe. Das ist Ihre erste Feedbackrunde. Hier können Sie Änderungen an Botschaft, Struktur und Stil vornehmen, ohne dass bereits Animation-Zeit investiert wurde.
Wichtig: Nutzen Sie die Skript-Feedbackrunde intensiv. Änderungen am Skript sind nach Beginn der Animation aufwändiger und können zu Mehrkosten führen. Lesen Sie das Skript laut vor - Texte, die sich beim Lesen gut anfühlen, klingen gesprochen oft noch besser.
Phase 3: Design und Animatic (Tag 3-4)
Nachdem Skript und Storyboard freigegeben sind, beginnt die visuelle Entwicklung. In dieser Phase legen wir den Look and Feel des Videos fest.
Stilframes: der visuelle Stil
Stilframes sind fertig gestaltete Einzelbilder aus dem Video. Sie zeigen Farbwelt, Schriftarten, 3D-Stil und Komposition. Anhand dieser zwei bis drei Bilder sehen Sie genau, wie das fertige Video aussehen wird - bevor eine einzige Sekunde animiert ist.
Das gibt Ihnen die Möglichkeit, den visuellen Stil zu beurteilen und anzupassen, ohne Animation-Aufwand zu verursachen. Soll die Farbwelt wärmer sein? Sollen die 3D-Elemente realistischer oder abstrakter wirken? Das regeln wir in dieser Phase.
Das Animatic: Timing und Bewegung
Das Animatic ist eine Rohversion des Videos: Die Storyboard-Bilder werden in Bewegung gesetzt, mit dem Sprecher-Skript unterlegt und auf Timing geprüft. So sehen Sie, ob das Tempo stimmt, ob Übergänge funktionieren und ob die Gesamtlänge passt.
Ein Animatic sieht noch nicht fertig aus - es ist kein Polished Output. Aber es zeigt Rhythmus, Struktur und Dramaturgie. Fehler, die hier entdeckt werden, kosten deutlich weniger Zeit zu beheben als nach der fertigen Animation.
Phase 4: Animation und Rendering (Tag 5-6)
Das ist die rechenintensivste Phase. Die 3D-Szenen werden aufgebaut, animiert und gerendert. Rendering bedeutet, dass der Computer die 3D-Szenen in fertige Bilder umrechnet - das dauert je nach Komplexität mehrere Stunden bis Tage.
Was in der Animation-Phase passiert
3D-Objekte werden modelliert oder aus unserer Bibliothek angepasst. Texturen und Materialien werden aufgetragen. Kamerafahrten werden animiert. Lichtsetzung wird optimiert. Alle Elemente aus dem Animatic werden in voller Qualität produziert.
Diese Phase ist für Sie als Auftraggeber die ruhigste. Sie müssen hier nicht aktiv eingreifen. Wir arbeiten und zeigen Ihnen am Ende das Ergebnis.
Erste Animationsversion zur Freigabe
Sie erhalten die erste fertige Animationsversion ohne Sprecher und finale Musik. Das ist Ihre zweite Feedbackrunde. Hier prüfen Sie, ob die Animation Ihren Erwartungen entspricht, ob alle wichtigen Inhalte richtig dargestellt sind und ob das Timing stimmt.
Änderungen, die inhaltlich bedingt sind (falsches Produkt gezeigt, wichtige Information fehlt), nehmen wir ohne Aufpreis vor. Stilistische Präferenzänderungen, die über das hinausgehen, was im Briefing definiert war, können je nach Umfang Mehrkosten verursachen.
Phase 5: Sound, Sprecher und Finalisierung (Tag 7)
In der Finalphase kommen alle Elemente zusammen: professioneller Sprecher, passende Musik, Sounddesign und finales Color Grading.
Sprecher: Stimme, die zur Marke passt
Wir arbeiten mit professionellen Sprechern aus dem deutschsprachigen Raum zusammen. Sie wählen aus mehreren Sprecherproben die Stimme aus, die am besten zu Ihrer Marke passt. Männlich oder weiblich, jung oder reifer, sachlich oder warm - wir haben für jeden Stil den passenden Sprecher.
Der Sprecher nimmt auf Basis des freigegebenen Skripts auf. Das Recording wird in einem professionellen Tonstudio produziert, sodass Nebengeräusche, Echos und schlechte Raumakustik kein Thema sind.
Musik und Sounddesign
Die Musikauswahl beeinflusst die emotionale Wirkung des Videos erheblich. Eine ruhige, atmosphärische Musik lässt dasselbe Video seriöser wirken; eine dynamische, treibende Musik macht dasselbe Video energetischer. Wir schlagen mehrere Musikoptionen vor, die zum Ton des Briefings passen.
Zusätzlich zur Musik fügen wir Soundeffekte ein, die die Animationen unterstreichen - ein leises Whoosh bei einem Kameraschwenk, ein kurzer Klang bei der Einblendung einer Schrift. Das macht den Unterschied zwischen einem Video, das professionell klingt, und einem, das nur professionell aussieht.
Finales Rendering und Export
Nach der Freigabe des fertigen Videos exportieren wir in alle vereinbarten Formate: MP4 in Full HD für die Website, vertikale Version für Instagram Stories oder TikTok, quadratisches Format für LinkedIn. Sie erhalten alle Dateien über einen sicheren Download-Link.
Was Sie als Auftraggeber liefern müssen
Damit die Produktion in 7 Werktagen abgeschlossen werden kann, benötigen wir von Ihnen am ersten Tag alle notwendigen Unterlagen. Hier ist die vollständige Liste:
- Briefing-Fragebogen: Vollständig ausgefüllt (wir schicken Ihnen diesen nach der Anfrage)
- Logo: Als SVG oder PNG mit transparentem Hintergrund
- Corporate-Design-Farben: HEX-Farbcodes oder Pantone-Angaben
- Schriftarten: Falls Sie bestimmte Schriften verwenden möchten
- Produktbilder oder 3D-Modelle: Falls vorhanden und gewünscht
- Texte und Fakten: Wichtige Informationen, Zahlen, USPs
- Referenzvideos: Videos, die Ihnen stilistisch gefallen (optional, aber hilfreich)
Vollständige Unterlagen am Tag 1 bedeuten: keine Verzögerungen, keine Wartezeiten, kein Stress.
Häufige Verzögerungen und wie Sie sie vermeiden
In meiner Erfahrung aus zahlreichen Videoproduktionen gibt es immer wieder dieselben Gründe für Verzögerungen. Keiner davon ist unvermeidlich.
Verzögerung 1: Zu viele interne Freigabe-Instanzen
Das häufigste Problem: Der Auftraggeber muss intern noch die Geschäftsführung, die Rechtsabteilung und die PR-Abteilung einbinden, bevor er Feedback geben kann. Das kann die Produktion um Wochen verlängern.
Lösung: Klären Sie intern vor Produktionsbeginn, wer die finale Freigabe gibt. Definieren Sie eine einzige Ansprechperson auf Ihrer Seite.
Verzögerung 2: Unvollständiges Briefing
Wenn wichtige Informationen im Briefing fehlen, müssen wir nachfragen. Jede Rückfrage kostet Zeit.
Lösung: Nehmen Sie sich 30 Minuten Zeit für das Briefing. Beantworten Sie alle Fragen so konkret wie möglich. Wenn Sie unsicher sind: schreiben Sie mehrere Optionen hin, wir helfen Ihnen dann bei der Entscheidung.
Verzögerung 3: Grundlegende Änderungen nach Freigabe
Manchmal ändert sich nach der Freigabe des Skripts die Kernbotschaft. Oder das Produkt, das im Video gezeigt werden soll, existiert in einer anderen Version. Solche Änderungen nach Freigabe sind teuer und zeitintensiv.
Lösung: Lassen Sie das Skript intern von allen relevanten Personen prüfen, bevor Sie es freigeben. Fragen Sie sich: Steht dieses Video in einem Jahr noch? Wenn nein, was könnte sich ändern?
Verzögerung 4: Zu langes Feedback
Feedback, das nach einer Woche eingeht, verlängert die Produktion um eine Woche. In komplexen Organisationen passiert das regelmäßig.
Lösung: Blocken Sie sich direkt nach Erhalt der Entwürfe Zeit für das Feedback. Behandeln Sie Feedbackrunden mit derselben Priorität wie andere geschäftliche Termine.
Häufige Fragen zur Videoproduktion
Bei 3DStory dauert die komplette Videoproduktion von Briefing bis Fertigstellung 7 Werktage. Das setzt voraus, dass Sie alle benötigten Materialien am ersten Tag bereitstellen und Feedbackrunden zügig durchführen. Andere Anbieter benötigen oft 4 bis 8 Wochen.
Sie benötigen: Ein ausgefülltes Briefing mit Zielgruppe, Kernbotschaft und Ziel des Videos. Dazu Logo und Corporate-Design-Farben, relevante Unterlagen zum Produkt oder zur Leistung sowie Wünsche zur Sprechersprache und Musikstimmung. Texte oder Skript-Entwürfe sind hilfreich, aber nicht zwingend notwendig.
Bei 3DStory sind zwei Feedbackrunden im Festpreis von 3.900 EUR enthalten. Eine nach dem Skript und Storyboard, eine nach der ersten Animationsversion. Das reicht in aller Regel aus, um das Endergebnis perfekt auf Ihre Anforderungen abzustimmen.
3DStory bietet eine 100-prozentige Geld-zurück-Garantie. Wenn das fertige Video Ihre im Briefing definierten Anforderungen nicht erfüllt, erhalten Sie den vollen Betrag zurück. Diese Garantie gilt ohne Einschränkungen.
Das fertige Video wird standardmäßig als MP4 in Full HD (1920x1080) geliefert. Auf Wunsch auch in 4K, als vertikales Format (9:16) für Social Media oder als quadratisches Format (1:1) für Instagram. Alle Exportformate werden im Briefing vorab abgestimmt.
Fazit: Ein klarer Prozess für ein klares Ergebnis
Videoproduktion muss kein langwieriger, intransparenter Prozess sein. Mit einem klar strukturierten Ablauf, definierten Feedbackrunden und einem vollständigen Briefing von Anfang an ist ein professionelles Video in 7 Werktagen möglich.
Der Schlüssel liegt in der Vorbereitung. Je besser Ihr Briefing, desto weniger Hin-und-Her brauchen wir. Und je zügiger Sie Ihr Feedback geben, desto schneller haben Sie Ihr fertiges Video in der Hand.
Wenn Sie wissen möchten, wie ein Erklärvideo für Ihr Unternehmen konkret aussehen könnte, lesen Sie mehr auf unserer Erklärvideo-Seite oder erfahren Sie mehr über den Prozess zum Erklärvideo erstellen.
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