Sie wollen ein Erklärvideo erstellen lassen, aber wissen nicht genau, wo Sie anfangen sollen? Verständlich. Die Branche macht es Ihnen nicht leicht: hunderte Anbieter, komplett unterschiedliche Preise und jeder behauptet, der Beste zu sein.
Ich produziere seit Jahren Erklärvideos und habe dabei alles erlebt, von brillanten Projekten, die Unternehmen transformiert haben, bis zu teuren Flops, die nie ein Zuschauer gesehen hat. Der Unterschied liegt fast nie an der Technik. Er liegt an der Vorbereitung, der Anbieter-Wahl und dem Prozess dahinter.
In diesem Leitfaden bekommen Sie alles, was Sie wissen müssen. Ohne Marketing-Floskeln, ohne leere Versprechen. Einfach das, was funktioniert.
Warum ein Erklärvideo heute unverzichtbar ist
Bevor wir über Prozesse und Kosten reden, eine grundsätzliche Frage: Lohnt sich ein Erklärvideo überhaupt?
Die kurze Antwort: Ja. Und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache.
- 96% der Verbraucher haben sich schon mal ein Erklärvideo angesehen, um ein Produkt oder eine Dienstleistung besser zu verstehen.
- Landing Pages mit Video konvertieren laut Studien bis zu 80% besser als Seiten ohne Video.
- 72% der Kunden bevorzugen Video gegenüber Text, wenn es darum geht, etwas über ein neues Produkt zu erfahren.
- Die durchschnittliche Verweildauer auf Websites mit Video ist 2,6x höher als auf Seiten ohne.
Aber abseits der Statistiken gibt es einen noch wichtigeren Grund: Ein gutes Erklärvideo macht Ihr Angebot verständlich. Und Verständnis ist die Grundlage jeder Kaufentscheidung.
Ihr potenzieller Kunde hat weder die Zeit noch die Lust, sich durch 2.000 Wörter Fließtext zu arbeiten. Er will in 60 Sekunden verstehen, was Sie anbieten, warum es relevant ist und was der nächste Schritt ist. Genau das leistet ein Erklärvideo.
Praxisbeispiel: Ein SaaS-Unternehmen konnte seine Demo-Anfragen um 34% steigern, nachdem es ein 75-Sekunden-Erklärvideo auf der Startseite platziert hat. Keine anderen Änderungen an der Website, nur das Video.
Der Produktionsprozess: Vom Briefing zum fertigen Video
Ein professionelles Erklärvideo entsteht nicht zufällig. Es folgt einem klaren Prozess. Den zu verstehen hilft Ihnen, bessere Entscheidungen zu treffen und das Ergebnis aktiv mitzugestalten.
Schritt 1: Briefing und Zielsetzung
Alles beginnt mit einem Gespräch. Ein guter Produzent wird Ihnen Fragen stellen wie:
- Wer ist Ihre Zielgruppe? (Alter, Branche, Wissensstand)
- Was soll der Zuschauer nach dem Video tun? (Kaufen, anfragen, verstehen?)
- Wo wird das Video eingesetzt? (Website, Social Media, Messe?)
- Gibt es Markenvorgaben? (Farben, Tonalität, CI)
- Gibt es Videos von Wettbewerbern, die Ihnen gefallen oder nicht gefallen?
Dieses Briefing ist der wichtigste Schritt. Hier werden die Weichen gestellt. Ein schlechtes Briefing führt zu einem mittelmäßigen Video, egal, wie talentiert der Animator ist.
Schritt 2: Konzept und Skript
Auf Basis des Briefings entwickelt der Produzent ein Konzept. Das umfasst die Story-Struktur, die Kernbotschaft und den roten Faden des Videos.
Dann folgt das Skript, der gesprochene Text. Ein gutes Erklärvideo-Skript hat eine klare Struktur:
- Hook (5 Sekunden): Aufmerksamkeit gewinnen. Problem ansprechen.
- Problem (10-15 Sekunden): Den Schmerzpunkt des Zuschauers beschreiben.
- Lösung (20-30 Sekunden): Ihr Produkt/Service als Antwort präsentieren.
- Vorteile (15-20 Sekunden): Was macht Sie anders? Warum Sie?
- Call-to-Action (5 Sekunden): Was soll der Zuschauer jetzt tun?
Professionelle Skripte haben etwa 150 Wörter pro Minute. Bei einem 60-Sekunden-Video sind das also rund 150 Wörter. Das ist weniger, als Sie denken, und genau deshalb muss jedes Wort sitzen.
Tipp: Lesen Sie das Skript laut vor und stoppen Sie die Zeit. Wenn Sie beim Vorlesen hetzen, ist es zu lang. Kürzen, nicht schneller sprechen.
Schritt 3: Storyboard
Das Storyboard ist die visuelle Übersetzung des Skripts. Szene für Szene wird skizziert, was der Zuschauer sehen wird. Hier sehen Sie zum ersten Mal, wie Ihr Video aussehen wird.
Ein gutes Storyboard ist die beste Versicherung gegen böse Überraschungen. Wenn Ihnen in dieser Phase etwas nicht gefällt, lässt es sich mit minimalem Aufwand ändern. In der Animation ist eine Änderung zehnmal so teuer.
Schritt 4: Sprecheraufnahme
Bevor die Animation startet, wird der Sprechertext aufgenommen. Das hat einen guten Grund: Die Animation wird exakt auf den Sprecher getimed. Betonung, Pausen, Tempo, all das bestimmt, wann welche Szene beginnt.
Die Wahl des Sprechers ist wichtiger, als viele denken. Die Stimme transportiert Emotion, Vertrauen und Markenpersönlichkeit. Professionelle Studios arbeiten mit erfahrenen Sprechern und nehmen in Studio-Qualität auf, kein Vergleich zu KI-generierten Stimmen.
Schritt 5: Animation
Jetzt wird's ernst. Die eigentliche Animationsarbeit ist der zeitaufwändigste Teil der Produktion. Je nach Stil, ob 3D-Animation, 2D oder Motion Graphics, stecken hier 3 bis 15 Arbeitstage drin.
Bei 3D-Animationen werden Objekte und Szenen dreidimensional modelliert, texturiert, beleuchtet und animiert. Das Ergebnis hat eine visuelle Tiefe, die 2D-Flat-Design nicht erreichen kann.
Schritt 6: Sound-Design und Musik
Musik und Soundeffekte werden oft unterschätzt, machen aber einen riesigen Unterschied. Die richtige Hintergrundmusik verstärkt die Emotion des Videos und hält die Aufmerksamkeit des Zuschauers. Dezente Sound-Effekte bei Übergängen und Aktionen geben dem Video Tiefe.
Schritt 7: Feedback und Finalisierung
Sie bekommen eine erste Version und können Feedback geben. Ein seriöser Anbieter inkludiert mindestens zwei Korrekturschleifen im Preis. Nach der Freigabe erhalten Sie das fertige Video in allen vereinbarten Formaten.
Welcher Animationsstil passt zu Ihrem Unternehmen?
Die Wahl des Stils ist eine der wichtigsten Entscheidungen. Hier ein ehrlicher Überblick:
3D-Animation
Fotorealistisch oder stilisiert, 3D bietet die größte visuelle Bandbreite. Ideal für Technologie, Maschinenbau, SaaS-Produkte und alle, die sich visuell abheben wollen. Wirkt hochwertig, modern und professionell. Mehr dazu auf unserer 3D-Animation-Seite.
2D Flat-Design
Der Klassiker unter den Erklärvideos. Klare Formen, bunte Farben, einfache Figuren. Funktioniert gut, sieht aber inzwischen wie jedes zweite Erklärvideo aus. Wenn Sie sich abheben wollen, brauchen Sie etwas Besonderes.
2D Character-Animation
Eigene Figuren mit Persönlichkeit. Aufwändiger als Flat-Design, dafür deutlich emotionaler. Gut geeignet für Dienstleistungen und B2C-Unternehmen, bei denen der Mensch im Mittelpunkt steht.
Motion Graphics
Abstrakte Formen, Diagramme, Daten-Visualisierungen in Bewegung. Perfekt für B2B, Finanzen, Technik. Sachlich, klar, auf den Punkt. Mehr dazu finden Sie unter Motion Design.
Whiteboard-Animation
Eine Hand zeichnet die Story auf ein weißes Board. War mal innovativ, 2018. Heute wirkt es veraltet und wird oft mit billigen Produktionen assoziiert. Für Schulungen kann es funktionieren, für Marketing würde ich abraten.
Mixed Media
Kombination aus Realfilm und Animation. Aufwändig und teuer, aber extrem wirkungsvoll wenn es gut gemacht ist. Besonders stark für Produktdemos, bei denen das echte Produkt gezeigt und mit animierten Erklärungen ergänzt wird.
Unsere Empfehlung: Für maximale Wirkung im Marketing setzen wir auf 3D-Animation. Sie hebt sich vom Wettbewerb ab, wirkt premium und eignet sich für praktisch jede Branche. Unser Festpreis von 3.900€ macht 3D auch für kleinere Unternehmen zugänglich.
Was kostet ein Erklärvideo erstellen lassen?
Die Preise für ein professionelles Erklärvideo im deutschsprachigen Raum (60-90 Sekunden):
| Anbieter-Typ | Preisspanne | Was Sie erwarten können |
|---|---|---|
| DIY / KI-Tools | 0-500€ | Templates, kein individuelles Design. Für interne Zwecke okay, für Marketing ungeeignet. |
| Freelancer | 1.000-3.000€ | Solide 2D-Arbeit, aber oft ohne Konzept und Skript. Kommunikation kann holprig sein. |
| Spezialisierte Produktion | 3.000-8.000€ | Full-Service: Konzept, Animation, Sprecher, Musik. Klare Prozesse, Festpreise. |
| Große Häuser | 10.000-50.000€ | TV-Spots, Imagekampagnen. Oft hoher Overhead, der nichts mit Videoqualität zu tun hat. |
Ausführliche Infos zu Preisen und versteckten Kosten finden Sie in unserem Artikel
Bei 3DStory: 3.900€ Festpreis, alles inklusive
- Konzept + Skript, Wir entwickeln die komplette Story
- Professionelle 3D-Animation, Individuell, keine Templates
- Sprecher + Musik + Sound-Design, Alles in Studio-Qualität
- Alle Formate & Nutzungsrechte, Quer, hoch, quadratisch. Unbeschränkt.
- Fertig in 5 Tagen, Ohne Rush-Aufpreis
- 100% Zufriedenheitsgarantie, Geld zurück, wenn's nicht passt
Timeline: So lange dauert die Produktion
Eine der häufigsten Fragen. Hier die realistische Antwort:
| Phase | Dauer | Ihr Aufwand |
|---|---|---|
| Briefing | Tag 1 | 30-60 Min. Gespräch |
| Konzept + Skript | Tag 1-2 | Feedback geben (15 Min.) |
| Storyboard | Tag 2-3 | Freigabe erteilen (10 Min.) |
| Sprecheraufnahme | Tag 3-4 | Stimme auswählen (5 Min.) |
| Animation | Tag 4-6 | Kein Aufwand für Sie |
| Feedback + Finalisierung | Tag 6-7 | Feedback geben, Freigabe |
Das ist unser Zeitplan bei 3DStory. Andere Anbieter brauchen typischerweise 2-4 Wochen, manchmal auch 6-8 Wochen bei komplexeren Projekten. Mehr zum Thema Zeitplanung finden Sie im Artikel
Wichtig: Die größte Verzögerung kommt fast immer vom Kunden, nicht vom Produzenten. Wenn Sie zwei Wochen brauchen, um Feedback zu geben, kann der schnellste Animator der Welt nichts tun. Planen Sie Ihre eigene Verfügbarkeit ein.
7 Kriterien für die richtige Anbieter-Wahl
Der richtige Partner macht den Unterschied zwischen einem Video, das Ergebnisse liefert, und einem, das auf der Festplatte verstaubt. Achten Sie auf diese Punkte:
1. Portfolio anschauen, aber richtig
Jeder zeigt seine besten Arbeiten. Die Frage ist: Sieht alles gleich aus? Ein guter Produzent kann verschiedene Stile. Und die Videos im Portfolio sollten zu echten Unternehmen gehören, nicht nur zu fiktiven Beispielprojekten.
2. Festpreis oder Stundensatz?
Festpreis ist immer besser. Sie wissen vorher, was Sie zahlen. Kein Risiko, keine Überraschungen. Wenn ein Anbieter keinen Festpreis nennen kann, hat er seinen Prozess nicht im Griff.
3. Was ist alles inklusive?
Konzept? Skript? Sprecher? Musik? Formate? Nutzungsrechte? Fragen Sie nach. Viele "günstige" Angebote entpuppen sich als teuer, sobald Sie alles zusammenrechnen, was Sie eigentlich brauchen.
4. Wie sieht der Prozess aus?
Kann der Anbieter Ihnen in 2 Minuten erklären, wie der Ablauf funktioniert? Wenn nicht, ist das ein Warnsignal. Klare Prozesse bedeuten klare Ergebnisse.
5. Reaktionszeit
Wie schnell bekommen Sie eine Antwort auf Ihre Anfrage? Wer 5 Tage braucht, um auf eine Mail zu reagieren, wird auch im Projekt nicht schneller sein.
6. Referenzen und Portfolio
Kundenreferenzen, Case Studies, Portfolio-Beispiele. Gibt es echte Projekte von echten Unternehmen? Oder nur Stockfotos mit generischen Beschreibungen?
7. Garantie
Steht der Anbieter hinter seiner Arbeit? Gibt es eine Zufriedenheitsgarantie? Wer gute Arbeit liefert, kann sich das leisten. Wer sich hinter AGB versteckt, hat vielleicht einen Grund dafür.
Die 5 häufigsten Fehler bei der Beauftragung
Fehler 1: Kein klares Ziel definieren
"Wir wollen einfach mal ein Video haben" ist kein Ziel. Was soll das Video bewirken? Mehr Anfragen? Weniger Support-Tickets? Höhere Conversion-Rate? Ohne Ziel können Sie später nicht messen, ob sich die Investition gelohnt hat.
Fehler 2: Zu viel in ein Video packen
Ein Video, eine Botschaft. Nicht drei Features, zwei Use Cases und die Unternehmensgeschichte in 90 Sekunden. Das funktioniert nicht. Der Zuschauer merkt sich eine Sache, machen Sie sie groß.
Fehler 3: Den billigsten Anbieter wählen
500€ für ein Erklärvideo klingt verlockend. Aber was Sie bekommen, ist ein Template-Video, das genauso aussieht wie die Videos von 10.000 anderen Unternehmen. Kein Vertrauen, keine Differenzierung, keine Wirkung. Dann haben Sie 500€ ausgegeben und trotzdem kein Video, das Sie guten Gewissens einsetzen können.
Fehler 4: Das Video nicht verbreiten
Viele Unternehmen investieren 5.000€ in ein Erklärvideo, und laden es dann auf YouTube hoch und vergessen es. Ein Video muss aktiv verteilt werden: auf der Startseite, auf Landing Pages, in E-Mails, auf Social Media, in Sales-Gesprächen, auf Messen. Ein Video, das niemand sieht, bringt nichts.
Fehler 5: Keinen Feedback-Prozess vereinbaren
Wann dürfen Sie Feedback geben? Wie viele Runden sind inklusive? Was passiert, wenn Sie nach der Animation noch grundlegende Änderungen wollen? Klären Sie das vorher. Sonst gibt es Frust auf beiden Seiten.
Häufige Fragen zum Erklärvideo erstellen lassen
Im Grunde nur drei Dinge: eine klare Vorstellung Ihrer Zielgruppe, das Ziel des Videos (z.B. mehr Anfragen, Produkt erklären) und Ihr ungefähres Budget. Ein fertiges Skript brauchen Sie nicht, das übernimmt ein guter Produzent für Sie.
Die meisten professionellen Produktionen dauern 2 bis 4 Wochen. Bei 3DStory ist ein fertiges Video in 5 Tagen möglich, ohne Rush-Aufpreis. Einfache Template-Videos können schneller fertig sein, haben aber deutlich weniger Wirkung.
Professionelle Erklärvideos kosten zwischen 2.000€ und 10.000€. Bei 3DStory liegt der Festpreis bei 3.900€, inklusive Konzept, 3D-Animation, Sprecher, Musik und allen Nutzungsrechten. Keine versteckten Kosten.
Das hängt von Ihrer Branche und Zielgruppe ab. 3D-Animation wirkt am hochwertigsten und eignet sich besonders für Technik, SaaS und Produkte. 2D Flat-Design ist vielseitig einsetzbar. Whiteboard-Videos wirken inzwischen veraltet. Einen ausführlichen Vergleich finden Sie im Artikel .
Bei seriösen Anbietern erhalten Sie alle Nutzungsrechte und das Video in verschiedenen Formaten (Querformat, Hochformat, Quadrat). Achten Sie darauf, dass im Vertrag keine Einschränkungen stehen. Bei 3DStory sind alle Formate und unbeschränkte Nutzungsrechte im Festpreis enthalten.
Fazit: So lassen Sie Ihr Erklärvideo erstellen
Ein Erklärvideo erstellen lassen ist keine Raketenwissenschaft, aber es gibt genug Stolperfallen, die Sie Zeit und Geld kosten können. Hier die wichtigsten Punkte zusammengefasst:
- Definieren Sie ein klares Ziel, Was soll das Video für Sie erreichen?
- Wählen Sie den richtigen Stil, Passend zu Branche, Zielgruppe und Budget.
- Achten Sie auf Festpreise, Alles inklusive, keine versteckten Kosten.
- Prüfen Sie den Anbieter, Portfolio, Prozess, Bewertungen, Garantie.
- Verbreiten Sie das Video aktiv, Ein Video, das niemand sieht, ist wertlos.
Wenn Sie diese Punkte beherzigen, steht einem erfolgreichen Erklärvideo nichts mehr im Weg. Besonders stark wirken Erklärvideos in erklärungsbedürftigen Branchen wie Versicherungen oder bei Startups, die komplexe Produkte verständlich machen müssen.
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