Öffentliche Verwaltungen und Behörden stehen vor einer Doppelherausforderung: Sie müssen Bürger verständlich informieren - und gleichzeitig im Wettbewerb um Fachkräfte mit der Privatwirtschaft bestehen. Beides wird schwieriger: Das Informationsbedürfnis der Bevölkerung wächst, während das Image des öffentlichen Dienstes als Arbeitgeber bei jüngeren Generationen häufig von Vorurteilen geprägt ist.
Ein professioneller Imagefilm ist für öffentliche Einrichtungen ein wirkungsvolles Instrument für beide Ziele - wenn er die spezifischen Anforderungen der öffentlichen Hand berücksichtigt.
Zahlen: Bürgerwünsche und Fachkräftemangel im öffentlichen Dienst
- Eine Civey-Umfrage (2025) zeigt, dass 74% der Bürgerinnen und Bürger sich mehr digitale und verständliche Kommunikation von Behörden wünschen - statt langer PDF-Dokumente und Pressemitteilungen in Verwaltungssprache
- Der öffentliche Dienst hat laut Berechnungen des Deutschen Beamtenbundes (dbb) in Deutschland rund 300.000 offene Stellen - davon ein überproportional hoher Anteil in IT, Ingenieurwesen und Fachverwaltung
- Nur 13% der unter 30-Jährigen nennen den öffentlichen Dienst spontan als attraktiven Arbeitgeber, obwohl nach Informationen über die tatsächlichen Arbeitsbedingungen 58% die Branche als attraktiv einschätzen (PwC-Studie, 2024)
- Kommunen, die Video-Content für Ausbildungsplatzkommunikation einsetzen, berichten von 35-60% mehr Bewerbungen für Ausbildungsplätze gegenüber Vorjahren ohne Video-Kommunikation
Praxisbeispiel: Landratsamt steigert Bewerbungen um 40%
Ein Landratsamt in Bayern mit 850 Mitarbeitern hat ein klassisches Recruiting-Problem: Für die jährlich ausgeschriebenen Ausbildungsplätze (Verwaltungsfachangestellte, IT-Fachkräfte, Ingenieure) kommen deutlich weniger Bewerbungen als erhofft. Eine Analyse zeigt: Die meisten jungen Menschen wissen nicht, was beim Landratsamt gemacht wird und welche Karriereperspektiven es gibt.
Die Lösung: Ein 3-minütiger Imagefilm, der authentisch zeigt, was Mitarbeitende in verschiedenen Abteilungen tun - Bauleitplanung, IT-Support, Sozialberatung, Standesamt. Keine Verwaltungssprache, keine Behördenästhetik. Ein Film, der zeigt, dass echte Menschen mit interessanten Aufgaben beim Landratsamt arbeiten.
Zusätzlich werden zwei kurze Recruiting-Videos (je 60 Sekunden) für Instagram und TikTok produziert - mit jungen Auszubildenden, die ihren Arbeitsalltag zeigen. Diese Videos werden organisch und mit kleinem Budget bezahlt auf Social Media verbreitet.
Ergebnis: Bewerbungen für Ausbildungsplätze steigen um 40% im Vergleich zum Vorjahr. Der Imagefilm wird in Schulen präsentiert und auf der Landratsamt-Website eingebettet. Die Qualität der Bewerbungen verbessert sich, weil Bewerber besser informiert sind und gezielter entscheiden.
Pressemitteilung vs. Imagefilm für Behördenkommunikation
| Kriterium | Pressemitteilung / Amtsblatt | Imagefilm |
|---|---|---|
| Verständlichkeit für Bürger | Gering (Verwaltungssprache) | Hoch (visuell, verständlich) |
| Reichweite bei jungen Zielgruppen | Sehr gering (kein Social-Media-Kanal) | Hoch (YouTube, Instagram, TikTok) |
| Emotionale Wirkung | Gering | Hoch (Menschen, Geschichten, Atmosphäre) |
| Recruiting-Wirkung | Begrenzt auf Stellenanzeige-Format | Hoch (zeigt Arbeitsalltag authentisch) |
| Abrufbarkeit | Befristet (Amtsblatt-Ausgabe) | Dauerhaft abrufbar auf Website und YouTube |
| Empfehlung | Für formale Bekanntmachungen | Für Image, Recruiting und Bürgerkommunikation |
Einsatzgebiete: Wofür Imagefilme in der Verwaltung genutzt werden
Recruiting und Ausbildungsmarketing
Der wichtigste Anwendungsfall für Imagefilme in der öffentlichen Verwaltung. Ein Recruiting-Video, das zeigt, was es bedeutet, beim Landratsamt, der Stadtwerke-Gesellschaft oder einem Ministerium zu arbeiten, schlägt jede Stellenanzeige an Überzeugungskraft.
Bürgerkommunikation und Projektkommunikation
Neue Bauvorhaben, Verwaltungsmodernisierung, neue Services: Was bisher in Gemeinderatsprotokollen und Amtsblättern kommuniziert wurde, kann mit einem kurzen Erklärvideo verständlicher und breiter kommuniziert werden. Der Vorteil: Weniger Bürgeranfragen durch klare Vorabkommunikation.
Dienstleistungen und Verfahrenserklärungen
Wie beantrage ich einen Personalausweis? Was passiert, wenn ich Widerspruch gegen einen Steuerbescheid einlege? Was beinhaltet eine Baulastenauskunft? Kurze Erklärvideos für häufige Bürgeranliegen reduzieren Telefonanfragen und verbessern die Bürgerzufriedenheit messbar.
Interne Kommunikation und Willkommenskultur
Neue Mitarbeitende einer Behörde in der Organisation willkommen zu heißen und ihnen die Struktur zu erklären, ist mit einem Video einfacher und konsistenter als mit jeder mündlichen Einführung.
6 Besonderheiten bei Videoproduktion für die öffentliche Hand
- Vergaberecht beachten: Ab bestimmten Schwellenwerten (aktuell 221.000 EUR für Dienstleistungen nach UVgO, niedrigere Grenze für Kommunen je nach Landesrecht) ist eine Ausschreibung Pflicht. Für viele Imagefilme unter 50.000 EUR gelten vereinfachte Vergabeverfahren - aber vorab prüfen lassen. Der Festpreis von 3.900 EUR liegt klar unterhalb aller Schwellenwerte.
- DSGVO und Personenabbildungen: Aufnahmen von Mitarbeitenden erfordern schriftliche Einwilligungen. Aufnahmen von Bürgern in öffentlichen Räumen sind bei erkennbaren Personen ebenfalls einwilligungspflichtig. Für 3D-Animationsfilme ohne echte Personen entfällt dieses Problem.
- Barrierefreiheitspflicht (BFSG): Seit 2025 gilt für öffentliche Stellen eine erweiterte Barrierefreiheitspflicht. Videos müssen mit Untertiteln versehen werden. Bei der Produktion von Anfang an planen - nachträglich ist deutlich aufwändiger.
- Überparteilichkeit und sachliche Darstellung: Verwaltungskommunikation darf nicht den Eindruck politischer Werbung erwecken. Imagefilme für Behörden fokussieren auf Aufgaben, Menschen und Leistungen - nicht auf politische Positionen oder Personen.
- Mehrsprachigkeit für Integrationszwecke: In Regionen mit hohem Anteil zugewanderter Bürger sind mehrsprachige Versionen von Erklärvideos (arabisch, türkisch, ukrainisch) eine sinnvolle Investition in die Bürgerkommunikation.
- Interne Freigabeprozesse einplanen: In öffentlichen Einrichtungen gibt es oft mehrstufige Freigabeprozesse (Pressestelle, Rechtsabteilung, Hausleitung). Das Skript vorab zu liefern - wie bei 3DStory standard - gibt ausreichend Zeit für diese Prüfungen vor dem Produktionsstart.
Kosten und Vergaberecht
Bei 3DStory gibt es einen Festpreis von 3.900 EUR netto für einen professionellen Imagefilm - mit 7 Werktagen Lieferzeit nach Briefing-Freigabe. Das Skript wird vorab als separates Dokument geliefert, das alle internen Freigabeprozesse durchlaufen kann.
Vergaberechtlicher Hinweis: 3.900 EUR liegt unterhalb aller einschlägigen Schwellenwerte für eine förmliche Ausschreibungspflicht. Eine freihändige Vergabe oder Direktvergabe ist bei diesem Betrag in der Regel ohne Ausschreibungsverfahren möglich - je nach Landesrecht und Haushaltsvorschrift. Sprechen Sie vorab mit Ihrer Vergabestelle.
Zur Einordnung: Langjährige Kommunikationsdefizite in der Nachwuchsgewinnung kosten Behörden und Kommunen langfristig ein Vielfaches der Investition in Videokommunikation - durch unbesetzte Stellen, Überlastung bestehender Mitarbeitender und stagnierende Digitalisierungsprojekte.
Häufige Fragen zu Imagefilmen für die öffentliche Verwaltung
Bei Auftragsvolumina unterhalb der einschlägigen Schwellenwerte (die je nach öffentlichem Auftraggeber und Landesrecht variieren) ist eine förmliche Ausschreibung oft nicht nötig. Für viele Imagefilme unter 25.000-50.000 EUR ist eine Direktvergabe oder freihändige Vergabe nach vorheriger Markterkundung möglich. Der Festpreis von 3.900 EUR liegt klar unterhalb aller Schwellenwerte. Vorab mit der Vergabestelle klären.
Ja, in mehreren Punkten: Überparteilichkeit muss gewahrt bleiben, DSGVO-Anforderungen sind besonders zu beachten, die Barrierefreiheitspflicht gilt seit 2025 für öffentliche Stellen, und interne Freigabeprozesse sind oft mehrstufig. Der konzeptionelle Ansatz ist aber der gleiche: Menschen und Aufgaben authentisch zeigen, Vorurteile abbauen, und klare Botschaften vermitteln.
Ein Imagefilm zeigt jungen Menschen, was es tatsächlich bedeutet, beim Landratsamt, einer Stadtwerke-Gesellschaft oder einem Ministerium zu arbeiten - authentisch, nicht als Hochglanz-Werbung. Das baut Vorurteile ab und erhöht die Bewerbungsbereitschaft, weil Kandidaten besser informiert entscheiden können. Behörden, die Video-Recruiting einsetzen, berichten konsistent von 30-60% mehr Bewerbungen.
Bei 3DStory 3.900 EUR netto als Festpreis für einen animierten Imagefilm. Enthalten sind Konzept, Skript (vorab zur Prüfung durch Pressestelle und Rechtsabteilung), 3D-Animation, Sprecher, Musik und alle Nutzungsrechte. Fertig in 7 Werktagen.
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