Ein professionelles Erklärvideo beginnt nicht mit Animation oder Musik. Es beginnt mit einem guten Briefing. Das Briefing ist das Fundament, auf dem Ihr gesamtes Projekt steht. Ohne ein klares Briefing sind endlose Revisionsschleifen, Missverständnisse und ein Ergebnis, das an Ihren Vorstellungen vorbeischießt, fast unvermeidlich.
Diese Seite enthält eine vollständige, sofort einsetzbare Briefing Vorlage für Ihr Erklärvideo. Kein Download nötig, keine Registrierung. Kopieren Sie die Vorlage direkt in ein Dokument oder schicken Sie den Link an Ihr Team.
Warum das Briefing über Erfolg oder Misserfolg entscheidet
In der Videoproduktion gibt es eine wichtige Wahrheit: Die Qualität des Ergebnisses hängt stärker vom Briefing ab als von Budget oder Technik. Ein präzises Briefing ermöglicht es dem Produktionsteam, genau das zu liefern, was Sie sich vorstellen. Ein vages Briefing führt dazu, dass das Team Annahmen trifft, die fast immer von Ihren Erwartungen abweichen.
Was ein gutes Briefing konkret bewirkt:
- Weniger Revisionsschleifen: Wenn alle Beteiligten von Anfang an dasselbe Bild haben, entstehen weniger Korrekturen.
- Schnellere Lieferung: Das Produktionsteam kann sofort loslegen, ohne nachfragen zu müssen.
- Besseres Ergebnis: Das Video wird auf Ihre spezifischen Ziele und Ihre Zielgruppe optimiert.
- Kostensicherheit: Kein unvorhergesehener Mehraufwand durch späte Änderungswünsche.
30 Minuten für ein sorgfältiges Briefing sparen im Schnitt mehrere Wochen Projektlaufzeit. Eine Investition, die sich immer lohnt.
Was ist ein Erklärvideo Briefing?
Ein Erklärvideo Briefing ist ein strukturiertes Dokument, das alle relevanten Informationen für die Produktion Ihres Videos enthält. Es beantwortet die wichtigsten Fragen, bevor die Produktion beginnt: Wer soll das Video sehen? Was soll erreicht werden? Wie soll das Video aussehen und klingen? Welche technischen Anforderungen gibt es?
Das Briefing ist keine Wunschliste und kein Drehbuch. Es ist ein strategisches Dokument, das dem Produktionsteam den Rahmen vorgibt, innerhalb dessen es kreativ arbeitet. Je präziser dieses Dokument, desto besser das Ergebnis.
Ein professionelles Briefing umfasst typischerweise sieben Bereiche, die wir im Folgenden mit konkreten Fragen und Erläuterungen aufführen.
Die vollständige Briefing Vorlage
Hier ist die komplette Vorlage. Kopieren Sie sie in ein Word-Dokument, eine Google-Doc-Datei oder fügen Sie sie direkt in eine E-Mail ein.
Bereich 1: Unternehmen und Produkt
Unternehmen und Produkt
- Firmenname: Wie heißt Ihr Unternehmen?
- Branche: In welcher Branche sind Sie tätig?
- Produkt/Dienstleistung: Was soll das Erklärvideo genau erklären? (Ein Satz)
- Zielgruppe: Wer kauft Ihr Produkt? Beschreiben Sie die typische Person (Rolle, Branche, Unternehmensgröße).
- USP: Was unterscheidet Sie von Mitbewerbern? Warum soll jemand bei Ihnen kaufen?
- Hauptproblem: Welches Problem löst Ihr Produkt für die Zielgruppe?
- Website: URL Ihrer Website (damit das Team Ihr Unternehmen kennenlernen kann)
Bereich 2: Video-Ziele
Video-Ziele und KPIs
- Primäres Ziel: Was soll das Video hauptsächlich erreichen? (Leads generieren, Produkt erklären, Conversion steigern, Support entlasten, Onboarding beschleunigen)
- Gewünschte Handlung: Was soll der Zuschauer nach dem Video tun? (Formular ausfüllen, anrufen, kaufen, sich registrieren)
- Erfolgsmetrik: Woran messen Sie, ob das Video erfolgreich ist? (Klickrate, Conversion Rate, Anfragen pro Monat)
- Call-to-Action: Welcher CTA soll am Ende des Videos erscheinen? (Text und Verlinkung)
Bereich 3: Inhalt und Botschaft
Inhalt und Kernbotschaft
- Kernbotschaft: Die eine Aussage, die hängen bleiben soll. (Formel: [Zielgruppe] kann [Ergebnis] erreichen, indem sie [Ihre Lösung] nutzt.)
- Unterstützende Botschaften: 2 bis 3 Argumente, die die Kernbotschaft glaubwürdig machen.
- Häufige Einwände: Was hält Ihre Zielgruppe bisher vom Kauf ab? Was zweifeln potenzielle Kunden an?
- Fakten und Zahlen: Gibt es Zahlen, Statistiken oder Studienergebnisse, die Ihre Aussage stützen?
- Tabuthemen: Gibt es Aussagen, die vermieden werden sollen? (Preisnennung, Mitbewerber, bestimmte Begriffe)
Bereich 4: Stil und Ton
Stil, Tonalität und Markenidentität
- Ansprache: Soll das Video die Zuschauer formell (Sie) oder informell (du) ansprechen?
- Tonalität: Seriös und sachlich, locker und sympathisch, emotional und storytelling-orientiert, sachlich und datengetrieben?
- Animationsstil: 3D-Animation, 2D/Flat Design, Whiteboard, Motion Graphics? (Referenzvideos helfen hier mehr als Worte)
- Referenzvideos: 2 bis 3 Videos, die Ihnen gefallen (mit Begründung: Was genau gefällt Ihnen daran?)
- Markenfarben: Welche Farben soll das Video verwenden? (Hex-Codes oder Farbbezeichnungen)
- Stimme: Männlich oder weiblich? Jung oder erfahren? Bestimmtes Akzent-Präferenz?
- Musik: Eher ruhig und atmosphärisch, dynamisch und motivierend, oder kein bestimmter Wunsch?
Bereich 5: Technische Anforderungen
Technische Anforderungen
- Videolänge: Gewünschte Laufzeit (z.B. 60 Sek., 90 Sek., 2 Min.)
- Format/Seitenverhältnis: Welche Formate werden benötigt? (16:9 für Website/YouTube, 9:16 für Reels/TikTok, 1:1 für LinkedIn)
- Auflösung: Full HD (1080p) oder 4K?
- Sprache: Deutsch, Englisch, oder mehrsprachig?
- Untertitel: Werden Untertitel benötigt? In welcher Sprache?
- Marken-Assets: Logo (SVG oder PNG), Farbpalette (Hex-Codes), Schriftarten, Brand Guidelines (falls vorhanden)
- Dateiformat: MP4 (Standard), MOV, oder andere Anforderungen?
Bereich 6: Budget und Timeline
Budget und Zeitplan
- Budget: Welches Budget steht für das Projekt zur Verfügung?
- Wunschtermin: Bis wann soll das fertige Video vorliegen?
- Geplantes Veröffentlichungsdatum: Gibt es ein Event, eine Kampagne oder einen Launch, an den das Video gebunden ist?
- Korrekturschleifen: Wie viele Revisionsrunden sind eingeplant?
- Entscheider: Wer gibt das Video am Ende frei? (Damit keine Überraschungen in der letzten Korrekturschleife auftauchen)
Bereich 7: Vertriebskanäle
Vertriebskanäle und geplante Einsatzbereiche
- Website: Auf welcher Seite soll das Video eingebunden werden? (Startseite, Produktseite, Landing Page)
- Social Media: LinkedIn, Instagram, Facebook, YouTube, TikTok? Welche Plattformen sind geplant?
- Bezahlte Werbung: Soll das Video auch als Werbeanzeige (Google Ads, LinkedIn Ads, Meta Ads) eingesetzt werden?
- E-Mail-Marketing: Soll das Video in E-Mail-Kampagnen oder Newsletter eingebunden werden?
- Vertrieb und Präsentationen: Soll das Video in Sales-Gesprächen, Präsentationen oder Angeboten verwendet werden?
- Messe und Events: Soll das Video auf Messen oder Veranstaltungen gezeigt werden? (Spezielle Anforderungen wie Schleifenwiedergabe ohne Ton?)
- Onboarding und intern: Soll das Video auch intern genutzt werden, z.B. für Mitarbeiter-Onboarding oder Schulungen?
Tipp: Sie müssen nicht alle Felder der Vorlage ausfüllen, bevor Sie Kontakt aufnehmen. Schicken Sie uns einfach, was Sie haben. Wir klären offene Punkte in einem kurzen Gespräch. Das Briefing ist ein Startpunkt, kein fertiges Dokument.
So verwenden Sie die Vorlage
Die Vorlage ist so aufgebaut, dass Sie sie flexibel einsetzen können. Hier sind drei Wege, wie Sie vorgehen können:
Option 1: Direkt kopieren und ausfüllen
Markieren Sie den gesamten Vorlageninhalt (alle sieben Bereiche) und kopieren Sie ihn in ein Word-Dokument oder eine Google-Doc-Datei. Füllen Sie die Felder der Reihe nach aus. Was Sie nicht wissen oder noch nicht entschieden haben, lassen Sie offen. Schicken Sie das ausgefüllte Dokument an info@3dstory.de.
Option 2: Als E-Mail-Antwort verwenden
Antworten Sie auf unsere Erstanfrage-E-Mail direkt mit den ausgefüllten Punkten. Keine besondere Formatierung nötig, klare Antworten in Stichpunkten reichen vollkommen aus. Wichtig ist der Inhalt, nicht die Form.
Option 3: Im Briefing-Gespräch durchgehen
Buchen Sie ein Briefing-Gespräch über das Kontaktformular. Wir gehen die Vorlage dann gemeinsam mit Ihnen durch. Sie müssen vorher nichts ausfüllen. Das Gespräch dauert 15 bis 20 Minuten und liefert am Ende ein vollständiges Briefing, das wir für Sie dokumentieren.
| Option | Zeitaufwand für Sie | Ergebnis |
|---|---|---|
| Dokument ausfüllen | 30 bis 45 Minuten | Vollständiges schriftliches Briefing |
| E-Mail-Antwort | 20 bis 30 Minuten | Strukturierte Antworten als Briefing |
| Briefing-Gespräch | 15 bis 20 Minuten | Vollständiges Briefing, von uns dokumentiert |
Was passiert nach dem Briefing?
Sobald das Briefing vollständig ist, beginnt die eigentliche Produktion bei 3DStory. Hier ist der typische Ablauf:
Schritt 1: Briefing-Analyse und Script
Wir analysieren Ihr Briefing und erstellen auf dieser Basis ein Script. Das Script enthält den kompletten Sprechtext sowie eine Beschreibung der geplanten Animationen für jede Szene. Sie erhalten das Script zur Freigabe, bevor die Animation beginnt.
Schritt 2: Storyboard
Nach der Script-Freigabe erstellen wir ein Storyboard: eine visuelle Sequenz der geplanten Szenen. Das Storyboard zeigt Ihnen, wie das fertige Video aussehen wird, bevor wir animieren. Auch hier können Sie Feedback geben und Anpassungen anfordern.
Schritt 3: Animation und Produktion
Nach Storyboard-Freigabe beginnt die Animation. Gleichzeitig wird das Voiceover aufgenommen und die Musik ausgewählt. Die Produktion dauert bei 3DStory in der Regel 5 bis 7 Werktage.
Schritt 4: Finale Freigabe
Sie erhalten das fertige Video zur Abnahme. Im Festpreis von 3.900 EUR sind zwei Korrekturschleifen enthalten. Das bedeutet: Wenn Sie Anpassungen wünschen, setzen wir diese um, ohne Mehrkosten. Falls das Ergebnis trotz allem nicht Ihren Erwartungen entspricht, greift unsere 100-Prozent-Geld-zurück-Garantie.
Ihr Zeitaufwand insgesamt: Etwa 30 Minuten für das Briefing, 15 Minuten für die Script-Freigabe, 10 Minuten für das Storyboard und 15 Minuten für die finale Abnahme. Alles andere übernehmen wir.
Die häufigsten Briefing-Fehler
In der Praxis begegnen uns immer wieder die gleichen Fehler bei Briefings. Wenn Sie diese kennen, können Sie sie gezielt vermeiden.
Fehler 1: Mehrere Ziele gleichzeitig verfolgen
Das Video soll die Marke erklären, das Produkt vorstellen, Vertrauen aufbauen und gleichzeitig zum Kauf motivieren. Das klingt ehrgeizig, ist aber kontraproduktiv. Ein 90-Sekunden-Video kann eine Botschaft perfekt transportieren. Vier Botschaften hinterlassen keinen Eindruck. Wählen Sie ein primäres Ziel und richten Sie alles andere danach aus.
Fehler 2: Zielgruppe zu unspezifisch beschreiben
"Alle, die unser Produkt kaufen könnten" ist keine Zielgruppenbeschreibung. Sie erschwert es dem Team, Sprache, Bilder und Argumente passend zu wählen. Je konkreter Ihre Zielgruppenbeschreibung, desto wirkungsvoller das Video. Denken Sie an eine echte Person, die in den letzten Wochen bei Ihnen gekauft hat.
Fehler 3: Keine Referenzvideos beifügen
"Modern und hochwertig" bedeutet für jede Person etwas anderes. Ein Referenzvideo, das Ihren Wunschstil zeigt, spart mehr Zeit als drei Seiten Beschreibungstext. 15 Minuten YouTube-Suche nach ähnlichen Videos sind eine sehr lohnenswerte Investition.
Fehler 4: Script vorab selbst schreiben
Manche Auftraggeber liefern ein fertig ausformuliertes Script und erwarten, dass es unverändert umgesetzt wird. Das Ergebnis ist oft ein Video, das sich steif und unnatürlich anfühlt. Liefern Sie Inhalte und Botschaften, und überlassen Sie dem Produktionsteam die kreative Umsetzung in ein Video-taugliches Script.
Fehler 5: Briefing allein erstellen
Wer das Briefing allein schreibt, vergisst oft wichtige Perspektiven. Binden Sie Ihr Vertriebsteam ein, die wissen, welche Fragen Kunden stellen. Holen Sie den Kundenservice dazu, der kennt die häufigsten Einwände. Und fragen Sie wenn möglich einen echten Kunden, was ihn damals überzeugt hat. 30 Minuten gemeinsames Brainstorming liefern ein besseres Briefing als zwei Stunden alleine.
Fehler 6: Kein klarer Freigabeprozess definiert
Wer entscheidet am Ende, ob das Video veröffentlicht wird? Wenn das erst in der letzten Revisionsschleife unklar ist, entstehen plötzliche "neuen" Anforderungen, die das Projekt in die Länge ziehen. Definieren Sie den Freigabeprozess im Briefing.
Wichtig: Der häufigste und teuerste Fehler ist kein Briefing. Viele Projekte starten mit einem kurzen Telefonat und einem "machen Sie mal, Sie sind die Profis". Das Ergebnis entspricht fast nie den Vorstellungen. Ein sorgfältiges Briefing ist die beste Investition, die Sie in Ihr Videoprojekt machen können.
Häufige Fragen
Ein vollständiges Erklärvideo Briefing enthält: Firmenname und Branche, Zielgruppe, Kernbotschaft, Video-Ziel (Was soll der Zuschauer tun?), gewünschten Stil, Tonalität, Referenzvideos, technische Anforderungen (Länge, Format), Budget, Deadline und die geplanten Vertriebskanäle.
Das Ausfüllen einer gut strukturierten Briefing Vorlage dauert 20 bis 45 Minuten. Wenn Sie vorab klare Antworten auf die Kernfragen haben, geht es schneller. Nehmen Sie sich die Zeit - ein sorgfältiges Briefing spart Ihnen Wochen an Revisionen in der Produktion.
Nein. Ein unvollständiges Briefing ist besser als gar keins. Bei 3DStory gehen wir Ihr Briefing gemeinsam durch und klären offene Punkte in einem kurzen Gespräch. Sie müssen nicht alle Felder perfekt ausfüllen - liefern Sie, was Sie haben, wir helfen beim Rest.
Bei 3DStory gilt ein Festpreis von 3.900 EUR netto. Dieser Preis beinhaltet Script, Storyboard, 3D-Animation, professionellen Sprecher, Musik, zwei Korrekturschleifen und alle Nutzungsrechte. Keine versteckten Kosten, keine Überraschungen.
Ja, diese Vorlage ist so aufgebaut, dass Sie sie für jedes neue Videoprojekt wiederverwenden können. Sie können sie ausdrucken, digital ausfüllen oder direkt in eine E-Mail kopieren. Kein Download, keine Registrierung erforderlich.
Briefing direkt einreichen
Füllen Sie die Vorlage aus und schicken Sie sie uns, oder buchen Sie ein 15-minütiges Gespräch. Wir klären gemeinsam, was Ihr Erklärvideo braucht.
Briefing einreichen